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20 Oktober 2020

Easyfood trotzt corona und baut eine neue produktionslinie

Trotz der weltweiten Covid-19-Pandemie ist das Lebensmittelunternehmen nach einigen harten Monaten mit Kurzarbeit und Kündigungen nun bereit für verstärktes Wachstum auf den internationalen Märkten. Die neue Produktionslinie, die ausschließlich zur Herstellung von Herzhaftige Snack-Produkte bestimmt ist, steht Ende 2022 bereit. 

Grosse International Partner setzen verstärkt auf enger Zusammenarbeit mit Easyfood.

Das Lebensmittelunternehmen Easyfood hat sich auf innovative und neuartige Produkte und Konzepte für Kaffeebars und Cafés spezialisiert.

Und das internationale Abenteuer läuft jetzt so gut, dass es notwendig ist, die Bäckerei in Kolding zu erweitern. Das gefällt der Geschäftsleitung besonders gut, denn das Jahr 2020 war durch die Covid-19-Pandemie eine Herausforderung.

„2020 wird ein schlechtes Jahr für uns sein. Aber nach einigen harten Monaten bekommen wir nun eine Menge neuer Aufträge rein, sodass 2021 voraussichtlich ein Wachstumsjahr für Easyfood werden wird. Wir haben rechtzeitig gehandelt, als wir im Frühjahr Mitarbeiter in Kurzarbeit schickten und auch leider einigen kündigen mussten. Aber jetzt bewegen wir uns wieder auf Wachstumskurs“, sagt CEO Flemming Paasch. 

Easyfood hat bereits zwei Produktionslinien, aber bis Ende 2022 steht eine dritte Linie bereit. Das wurde Realität, als der Mehrheits-Eigentümer von Easyfood, der Lebensmittelkonzern Orkla, kürzlich beschloss, einen dreistelligen Millionenbetrag in eine neue Produktionslinie zu investieren. 

„Easyfood hat in den letzten Jahren ein beeindruckendes Wachstum hingelegt, und wenn das so weitergehen soll, muss das Unternehmen die Produktionskapazität erhöhen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie haben wir die endgültige Investitionsentscheidung etwas zurückgehalten. Nun ist es jedoch an der Zeit, den Ausbau der Bäckerei in Kolding anzustoßen. Mit der neuen Linie können wir das Exportabenteuer mit neuen internationalen Kunden weiter ausbauen und es wird Platz für Märkte wie Schweden, Norwegen und Finnland geben, wo Orkla bereits stark vertreten ist“, sagt Carsten Hänel, Aufsichtsratsvorsitzender von Easyfood.

Easyfood hat sich mit seiner Produktion zwischen dem klassischen Handwerksbäcker und der eigentlichen Industrieproduktion der größeren Brotfabriken angesiedelt, und das ist die Nische, die durch die Erweiterung nun weiter ausgebaut werden kann. Auf der neuen dritten Linie wird Easyfoods große Produktion von Herzhaftige Snack- Produkte stattfinden, während die beiden bestehenden Linien Platz bekommen für die Entwicklung spezialisierterer Produkte. 

„Die Kunden, mit denen wir heute sprechen und zusammenarbeiten, sind so groß, dass wir mehr Kapazität haben müssen, wenn sie uns einen Auftrag erteilen. Jetzt können wir mit der Produktion von Würstchen im Schlafrock einen Quantensprung machen und Platz sichern, um uns international weiterzuentwickeln“, sagt Flemming Paasch.

Er begrüßt die Tatsache, dass die Entscheidung über eine dritte Produktionslinie auch endgültig zementiert, dass Easyfood in Kolding bleiben wird, obwohl es neue Eigentümer gibt. Orkla will sein Geschäft durch starke, lokale Unternehmen betreiben. Das gilt zum Beispiel für Kims in Søndersø und Odense Marcipan in Odense – und jetzt auch für Easyfood in Kolding. Die Produktionslinie wird westlich der bestehenden Gebäude auf einem Grundstück gebaut, das Easyfood seit einiger Zeit gehört. 

 


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